Das unterscheidet ein Lernsystem von klassischen digitalen Lehrmethoden

Zeit sparen
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Durch den abrupten Lockdown war die Handlungsnot groß und die Schulen mussten sich sehr schnell mit digitalen Hilfsmitteln auf das Homeschooling ausrichten. Insofern wurden Mittel und Wege gesucht die vorhandenen Prozesse mit Videokonferenzen, Email, Filesharing und Aufgabenblättern (scans, pdf) abzubilden. Oft ging dabei die sehr wichtige Feedback-Schleife unter (Kontrolle der Aufgaben und individuelles Feedback der Ergebnisse). Was gern dabei übersehen wird: Das ist nicht die Digitalisierung, die so dringend notwendig ist im Bildungssystem und die Nutzen stiftet. Das ist eine Notlösung für die Überbrückung der Zeit der Schulschließung.

Echte Digitalisierung funktioniert mit Systemen (Lernmanagementsysteme, Bildungssysteme, etc.). Doch was ist der Unterschied?

Klassische digitale Prozesse vs Lernsystem

Am einfachsten erklärt wird der Unterschied von einem Lernsystem zu klassischen Methoden anhand eines kleinen Beispiels, das jede Lehrkraft kennt: die Hausaufgabe oder auch Arbeitsauftrag genannt.

Der klassische Prozess würde so funktionieren (Konjunktiv, denn er wird fast nie konsequent zu Ende geführt):
  • die Aufgaben auf einer Seite erstellen (10 Min.)
  • als pdf an alle SchülerInnen per Email oder Filesharing versenden (5 Min)
  • die Schülerinnen erledigen die Aufgaben (inkl. Ausdruck, Scan) und senden die Lösungen zurück bzw. laden diese hoch
  • bei Fragen muss das Schulbuch, das Internet oder youtube bemüht werden
  • alle Aufgaben werden von der Lehrkraft kontrolliert (30-60 Min)
  • für den Lerneffekt müssen diese eingescannt werden und den SchülerInnen als Feedback zur Verfügung gesendet werden (30 Min)

Gesamtaufwand pro Lehrer und Klasse: bis zu 105 Minuten

Bei Mathegym:
  • Auswahl der zu erledigenden Aufgaben als Arbeitsauftrag (5 Min)
  • Versenden an die SchülerInnen (Teil der Arbeitsauftragerstellung, 0 Min)
  • Die SchülerInnen bearbeiten die Aufgaben, erhalten aufgabenspezifisch Text und Video-Hilfe und können die Lösungen live nachvollziehen.
  • Die Lehrkräfte können die Ergebnisse direkt einsehen und gewinnen einen Überblick über die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Schülers. (2 Min)

Gesamtaufwand pro Lehrer und Klasse: 5 Minuten (Zeitersparnis: bis zu 100 Minuten)

Fazit

Und so zieht sich der Faden durch alle Prozesse der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle der Unterrichtseinheiten. Hybrides Lernen bedeutet, jeweils die Stärken des Präsenzunterrichts und die Stärken der digitalen Möglichkeiten so zu kombinieren, damit die Schwächen des Präsenzunterrichts (z.B. einheitliches Tempo, wenig Individualität, feste Zeit) und die Schwächen des digitalen Lernens (z.B. fehlende soziale Interaktion, Emotion) ausgeglichen werden. Bei dem korrekten Einsatz eines Lernsystems steht am Ende eine Zeiteinsparung, Stressreduzierung und Qualitätserhöhung des Unterrichts.

Unser Versprechen: Lehrkräfte können schon mit dem initialen Investment von nur einer Stunde das System verstehen und mit den ersten Ergebnisse bis zu zwei Stunden Zeit sparen pro Klasse!

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Author

Robert Walters

Robert ist Kaufmann, Internet-Unternehmer, Business Angel und Vater von zwei Kindern. Ihm liegt das Thema "Digitalisierung am Bildungsstandort Deutschland" besonders am Herzen.

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