Das unterscheidet ein Lernsystem von klassischen digitalen Lehrmethoden

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Durch den abrupten Lockdown war die Handlungsnot groß und die Schulen mussten sich sehr schnell mit digitalen Hilfsmitteln auf das Homeschooling ausrichten. Plattformen wie Mebis oder MS-Teams, aber auch Videokonferenzen wurden nun zentral für den Unterricht auf Distanz. Viele Schulen bzw. Lehrerinnen und Lehrer zeigten gewisse Startschwierigkeiten, holten den Rückstand bzgl. der Nutzung digitaler Medien aber schnell auf. Inzwischen hat sich vielerorts eine gewisse Routine im Umgang mit der neuen Situation eingestellt. Man sagt, durch die Pandemie habe die Digitalisierung an den Schulen einen Schub bekommen. Was dabei jedoch übersehen wird: Digitales Lernen ist weitaus mehr als die  Übertragung von Frontalunterricht in die Kinderzimmer per Videokonferenz. Digitales Lernen will und kann mehr, als pdf-Dokumente über Filesharing-Plattformen auszutauschen. Die gewonnene Kompetenz im Umgang mit diesen digitalen Werkzeugen ist notwendig, aber oft nicht mehr als eine Notlösung für den Distanzunterricht.

Eine echte Bereicherung für den Präsenzunterricht bieten dagegen Lernsysteme.

Klassische digitale Prozesse vs. Lernsystem

Am einfachsten lässt sich der Unterschied anhand eines Beispiels erklären: die Hausaufgabe.

Klassischer Prozess, 1:1 digital abgebildet
  • die Aufgaben auf einer Seite erstellen (10 Min)
  • Aufgaben an die Schüler verteilen, z.B. per File-Sharing  (5 Min)
  • die Schülerinnen erledigen die Aufgaben (inkl. Ausdruck, Scan) und senden die Lösungen zurück bzw. laden diese hoch
  • bei Fragen muss das Schulbuch, youtube oder die Lehrkraft per E-Mail oder Videokonferenz bemüht werden (30 Min)
  • Kontrolle der Aufgaben durch die Lehrkraft inkl. Feedback (120 Min)
  • Mitteilen des Feedbacks  (30 Min)
Bei Mathegym:
  • Auswahl der zu erledigenden Aufgaben als Arbeitsauftrag (10 Min)
  • Versenden an die SchülerInnen (Teil der Arbeitsauftragserstellung (0 Min)
  • Die SchülerInnen bearbeiten die Aufgaben, erhalten aufgabenspezifisch Text- und Video-Hilfe und können auch die Musterlösungen abrufen
  • Die Lehrkräfte können die Ergebnisse direkt einsehen und gewinnen einen Überblick über die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Schülers. (10 Min)

Gesamtaufwand pro Lehrer und Klasse: knapp 3h (mit Kontrolle und Feedback), ansonsten 1h

Gesamtaufwand pro Lehrer und Klasse: 20 Minuten (mit Kontrolle und Feedback durch das Programm)

Fazit

Und so zieht sich der Faden durch alle Prozesse der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle der Unterrichtseinheiten. Hybrides Lernen bedeutet, jeweils die Stärken des Präsenzunterrichts und die Stärken der digitalen Möglichkeiten so zu kombinieren, damit die Schwächen des Präsenzunterrichts (z.B. einheitliches Tempo, wenig Individualität, feste Zeit) und die Schwächen des digitalen Lernens (z.B. fehlende soziale Interaktion, Emotion) ausgeglichen werden. Beim korrekten Einsatz eines Lernsystems steht am Ende eine Zeiteinsparung, Stressreduzierung und Qualitätserhöhung des Unterrichts.

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Rainer Ammel
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Rainer Ammel

Rainer Ammel ist der Gründer von Mathegym. Als Mathelehrer und Schulpsychologe beleuchtet er das Thema "digitale Bildung" aus einer sehr praktischen Perspektive.

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